Photovoltaik und Speicher,
passend geplant, vor Ort begleitet.
Der Ertrag entsteht nicht beim Einspeisen, sondern beim Selbstverbrauchen.
Der Ertrag entsteht nicht beim Einspeisen, sondern beim Selbstverbrauchen.
Eine Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, spart den vollen Strompreis. Dieselbe Kilowattstunde, eingespeist, bringt einen Bruchteil davon. Die ganze Wirtschaftlichkeit einer Anlage hängt deshalb an einer Frage: Wie viel von dem, was sie erzeugt, verbrauchen Sie selbst?
Die Versuchung ist groß, das Dach vollzumachen. Rechnerisch ist das oft richtig, weil der zusätzliche Modulpreis gering ist — aber nur, wenn der Strom auch irgendwo hingeht.
Ein Haushalt ohne Wärmepumpe, ohne Elektroauto und ohne Speicher verbraucht typischerweise nur einen kleineren Teil selbst. Der Rest geht zur Einspeisevergütung ins Netz — und die ist deutlich niedriger als der Strom, den Sie sonst einkaufen würden.
Ein Speicher verschiebt Strom vom Mittag in den Abend. Er lohnt sich, wenn abends tatsächlich Verbrauch da ist — und er lohnt sich umso mehr, je größer der Unterschied zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ist.
Er lohnt sich dagegen selten, wenn er nur dazugekauft wird, weil er dazugehört. Ein zu großer Speicher steht die meiste Zeit halb voll herum und altert dabei.
Beide Techniken ergänzen sich, aber nicht gleichmäßig über das Jahr. Im Sommer erzeugt die Anlage viel, während die Wärmepumpe fast nur Warmwasser macht. Im Winter, bei der höchsten Heizlast, liefert das Dach am wenigsten.
Der Nutzen ist trotzdem real — er liegt im Warmwasser, in den Übergangsmonaten und in der Möglichkeit, die Wärmepumpe gezielt dann laufen zu lassen, wenn Sonne da ist. Wer mit vollständiger Winterversorgung rechnet, rechnet sich die Anlage schön.
Nicht jedes Dach ist geeignet, und nicht jede Ungeeignetheit sieht man von der Straße.
Steht in den nächsten Jahren eine Dachsanierung an, gehört sie vor die Anlage. Module abzubauen, das Dach zu erneuern und sie wieder aufzulegen kostet einen erheblichen Teil dessen, was die Anlage überhaupt gekostet hat.
Umgekehrt lässt sich beides gut verbinden: Wenn das Gerüst ohnehin steht, fällt die Montage günstiger aus.
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